Zu finden in der CONCERTO
Ausgabe 3-09,
www.concerto.at
Zur
Information: Die gesamte Printausgabe ist jederzeit über das CONCERTO
Abo-Service
erhältlich oder auch über den Fachzeitschriftenhandel
Morawa-Vertrieb.
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30 Jahre Musikfest Waidhofen an der Thaya Von Mike Stern über Dobrek Bistro bis zu A Life, A Song, A Cigarette - die Jubiläumsausgabe von Österreichs langlebigstem und mit Sicherheit idyllischstem Musikfestival wartet erneut mit einem ebenso breiten wie hochkarätigen musikalischen Spektrum auf.
Folk Roots Ein entscheidender Erfolgsfaktor in der Festivalgeschichte, der von Walter „Max“ Zotter als Veranstaltungsgelände vorgeschlagene Thayapark, muss nur ein einziges Mal, nämlich 1984, gegen einen Stadl im nahen Vestenötting, bekannt für die besten Fleischknödel Österreichs, getauscht werden. Ansonsten garantiert die heimelige Anlage an der Thaya bis heute die Möglichkeit, mühelos zwischen konzentriertem Zuhören und geselligem Beisammensein hin- und her wechseln zu können.
Neurorientierung Obwohl das Musikfest damit endgültig erwachsen geworden ist, wird die Arbeit dafür bis heute ausschließlich ehrenamtlich geleistet. Rund 260 freiwillige Mitarbeiter sind während des Festivals im Einsatz, ob als professionelle, aber verglichen mit den sonst üblichen Security-Lackeln ungleich sympathischer agierende Ordner, an den Kassen, beim Auf- und Abbau, als Ärzte und Sanitäter oder in jenem Bereich, wo – unter anderem mit den weit und breit besten Brathendln - für das leibliche Wohl der Festivalgäste gesorgt wird. Bereits seit der Pionierphase des Festivals wird mit Publikums-Wettbewerben wie der Sautrog-Regatta auf der Thaya dafür gesorgt, dass die Besucher nicht nur Erinnerungen an die Musik mit nach Hause nehmen, ein professionelles Kinderprogramm, heuer u.a. mit Timna Brauer, garantiert auch den Jüngsten kurze Weile.
Warming Up Day
Festival-Tipp:
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Wie ist der momentane Stand der Dinge in der Musikwelt. Macht sich die Krise auch bei den Veranstaltern bemerkbar? Momentan ist nichts davon zu bemerken. Da wir doch ein Nischenprodukt in Sachen Musik anbieten und die Besucherzahlen nicht im Vordergrund stehen, ist das momentan kein wirkliches Thema. Ich denke aber, dass wir die Krise etwas zeitversetzt in irgendeiner Art doch spüren werden. Es wird uns nicht aus der Bahn werfen, gewisse Abstriche in Bereichen wie Frequenz der Konzerte oder das Engagement von teureren Künstlern könnte ein Thema werden. Das
Musikfest Waidhofen gibt es nun schon seit 30 Jahren, wie ist es Ihnen
gelungen, sich das Publikum über so einen langen Zeitraum zu erhalten? Die
Musikauswahl wurde immer vielschichtiger, war das ein Wunsch des
Publikums? Heuer
wird es ein paar ganz besondere Highlights geben. Nach welchen Kriterien
suchen Sie sich die Künstler aus? Ist es
wie bei allen anderen Großveranstaltungen auch in Waidhofen so, dass nach
dem Fest schon wieder vor dem Fest ist? Und wie soll es mit dem Folkfest
weitergehen? Das Interview führte Alfred Krondraf
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